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Status quo – Oder: Warum es an der Zeit war, meine Suche mit euch zu teilen

Als Redakteurin hat man es leicht und schwer zugleich. Einerseits kann man uns in fast jedem Unternehmen unterbringen, andererseits sind diese Stellen meist besetzt, die Jobprofile zu schwammig definiert oder wir werden durch "halbe" Kräfte ersetzt, sprich: die Assistentin der Geschäftsführung macht nebenher noch ein wenig PR, der Unternehmenspraktikant dreht in den Überstunden den ein oder anderen Clip und die schon überlastete Geschäftsführung liest sich ein bisschen in SEO ein und nimmt das Ganze selbst in die schon übervollen Hände.

In meiner nun siebenjährigen Berufserfahrung konnte ich feststellen, dass Texten oftmals zu jenen Kompetenzen gezählt wird, die "doch jeder können muss". Also weshalb überhaupt einen Redakteur einstellen? Ein Textchen verfassen kann doch auch das Fräulein Schmidt aus dem Vorzimmer, wenn das Meeting vorbei ist und die Gäste gegangen sind.

Warum es sich meiner Meinung und Erfahrung nach lohnt, eine/n Redakteur/in einzustellen, werde ich an anderer Stelle erläutern. Warum ich das aber jetzt schon kurz thematisiert habe, erkläre ich jetzt: Es geht um das Thema Wertschätzung.

In einem überlaufenen Markt ist genau diese noch niedriger als andernorts. Ich bemerke das an knappen bis gar keinen Feedbacks, automatisch generierten Absagen, auf die man nicht mal antworten kann, um sich bspw. zu bedanken, Ansprechpartnern, die mitten im Gespräch auflegen, Arbeitgebern, die einen ganz deutlich sagen, dass einem der niedrige in Aussicht gestellte Lohn inklusive Überstunden reichen sollte, da es viele Andere gäbe, die den Job machen würden. Es ist manchmal schwierig, den Markt, die Menschen und seine eigenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Noch ist mir das nicht gelungen.

Mein Status Quo sieht folgendermaßen aus:

- 29 Bewerbungen

- 12 Absagen

- 3 Gespräche

- 1 Eskalation

Eure Joblos in NRW

 

11.9.14 22:11
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pascale (12.9.14 14:48)
Ja, ich finde, die seit Jahren extrem flexibilisierte Arbeitswelt ist für Arbeitnehmer eine Katastrophe. Ich kritisiere besonders die befristeten Verträge, nach denen kaum ein Arbeitnehmer eine vernünftige Lebens-/Familienplanung planen kann.

Ich bin auch gerade, nach einem knapp gescheitertem Studium, in der Bewerbungsphase.

Grüße


soziale Arbeitswelt / Website (14.9.14 00:47)
Ich verstehe sehr gut was du meinst. Es ist wichtig, darüber zu schreiben. Dann ist man weniger allein damit.


Pascale (16.9.14 14:37)
Gibt es Neuigkeiten bei Dir?

Grüße

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